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„Die Wertschöpfung in der Region belassen“

Meldung vom 26.06.2017

Der neue Windpark in Mücke wurde offiziell eingeweiht

Strahlende Gesichter im Wald bei Mücke-Atzenhain. Kein Wunder, wurden doch heute Vormittag offiziell die neuen Windkraftanlagen der ovag Energie AG an diesem Standort eingeweiht. Anlagen, die sich sehen lassen können: Mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einem Rotordurchmesser von 115 Metern reichen die neuen Anlagen mit ihrer Gesamthöhe von rund 206 Metern deutlich über die am Standort bereits vorhandenen Anlagen hinaus. Doch nicht nur die reine „Architektur“ beeindruckt, sondern mindestens genauso die Leistung, die von diesen Anlagen erwartet wird. „Wir gehen hier von einem Jahresstromertrag von etwa 13,4 Millionen Kilowattstunden aus. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 3.860 Haushalten – ein Ertrag, der sich im Vergleich zu anderen hessischen Windparkstandorten gut sehen lassen kann“, sagte bei der Feierstunde Dr. Hans-Peter Frank, verantwortlich bei ovag Energie AG für den Bereich Handel und Erzeugung und Mitgeschäftsführer bei der HesseEnergie, Tochter des Unternehmens und verantwortlich für die Projektentwicklung.

„8.100 Tonnen klimaschädliches CO2 aus der herkömmlichen Stromerzeugung können diese Anlagen vermeiden“, ergänzte Mückes Bürgermeister Matthias Weitzel und erinnert sich an die lange Geschichte des Projektes: „Schon im August 2012 haben wir einen städtebaulichen Vertrag geschlossen, um der weiteren dezentralen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien den Weg auch in unsere Gemeinde zu ebnen. Nutzung von Windenergie ist in unserer Gemeinde bereits etabliert, daher findet sie in der Bürgerschaft große Unterstützung. Natürlich hilft, dass wir über Pachteinnahmen auch einen ökonomischen Nutzen aus dem Projekt für die Gemeinde realisieren können“.

Rund 12,5 Millionen Euro hat der Energieversorger für das Projekt in Mücke veranschlagt. Damit summieren sich die Investitionen der ovag Energie AG in Windprojekte im vergangenen Jahr auf einen eigenen Rekordwert von (netto) über 40 Millionen Euro „Unser Credo ist seit Anbeginn, so viel wie möglich an Wertschöpfung in der Region und bei den Kommunen zu belassen. Das haben wir auch in diesem Projekt mit dem Engagement von regionalen Baufirmen und Dienstleistern gewährleisten können“, betont Rainer Schwarz das Selbstverständnis der Unternehmensgruppe, die auf eine über 100-jährige Geschichte in Oberhessen blicken kann. „Schließlich waren wir schon zu Beginn der Neunzigerjahre Wegbereiter für die Entwicklung der ressourcen- und klimaschonenden Windenergie in Oberhessen. Energiewende vor Ort ist untrennbar mit unserem Unternehmen verbunden.“
Gerd Morber, Leiter des Windbereichs der HessenEnergie erinnert sich: „Auch in diesem, wie inzwischen fast allen unseren neueren Projekten, konnten wir aus genehmigungsrechtlichen Gründen nicht alle der ursprünglich geplanten WEA – vier an der Zahl – realisieren. Dennoch freut er sich insgesamt über das ansonsten sehr reibungslos verlaufene Projekt. „Es ist trotz aller Bekenntnisse zur Energiewende nicht mehr selbstverständlich, dass auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort den Windprojekten positiv gegenüberstehen. In Mücke war das aber der Fall. Sicher auch ein Ergebnis der transparenten Kommunikation innerhalb der Gemeinde“ ergänzt Frank abschließend.

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