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Neues Zählergesetz, neue Aufgaben

Meldung vom 14.09.2017

Die ovag Netz AG bleibt in der Region weiter zuständig und findet einen Partner für hohe IT-Anforderungen

Einiges ändert sich in der Welt der Stromzähler, seitdem nun ein neues Gesetz in Kraft getreten ist mit der sperrigen Bezeichnung Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Die ovag Netz AG hat sich nach gründlicher Prüfung entschlossen, die Rolle des „grundzuständigen“ Betreibers der Messstellen in ihrem angestammten Gebiet zu übernehmen. Zu den Aufgaben eines solchen Betreibers gehören beispielsweise der Einbau und Wechsel von Zählern und die Ablesung.

Diese Dienstleistungen erbringen in der Regel die Mitarbeiter der ovag Netz AG. „Damit bleibt die OVAG-Gruppe, was sie immer war: In der Region direkt zuständig bei ihren Kunden“, betont Vorstandsvorsitzender Rainer Schwarz.

Allerdings gibt es in der neuen Welt des intelligenten Messwesens eine neue Aufgabe, für welchen die ovag Netz AG einen Partner gesucht hat: die sogenannte Gateway-Administration. Dabei handelt es sich um eine zentralisierte, von der Informationstechnologie dominierte Datendrehscheibe. „Die intelligenten Systeme werden die Verbrauchsdaten senden und der Gateway-Administrator kümmert sich dann darum, dass ausschließlich die jeweils berechtigten Stellen diese Daten erhalten. Beispielsweise der Betreiber des Stromnetzes und der Stromlieferant“, konkretisiert David Tetz, Projektleiter auf Seiten der ovag Netz AG.

Um jeglichem Missbrauch vorzubeugen, so Tetz, seien besonders hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit gestellt. „Außerdem ist es sinnvoll, dieses Geschäft nur in großer Stückzahl zu betreiben.“ Daher war die ovag Netz AG auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner. Im Zuge eines aufwändigen Verfahrens, hat sie sich für die Firma smartOPTIMO aus Osnabrück entschieden. Ein Unternehmen, das diese Aufgabe auch für zahlreiche andere kommunale Energieversorger übernimmt. Nun wurden in Friedberg in der Hauptverwaltung der OVAG die Partnerschaftsvereinbarung und der Rahmenvertrag unterzeichnet. Außerdem hat die ovag Netz AG eine Minderbeteiligung an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG erworben.

Die „Digitalisierung der Energiewende“ sieht den schrittweisen Austausch der Stromzähler vor. Insgesamt muss die ovag Netz AG über 230.000 Zähler austauschen. Ein Prozess, der bereits begonnen hat. David Tetz: „Wir verbauen entweder die sogenannten modernen Messeinrichtungen – das sind Zähler ohne Vorrichtung zur Kommunikation. Oder intelligente Messsysteme mit einem Modul für die Kommunikation.“

Nähere Informationen zu diesem Thema unter www.ovag-netz.de

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